Trennung Content und Layout

Redakteure werden spielend leicht zu Datenbankmanagern

 Datenbank-/Objekt-Modul

Das DB/Objekt-Modul erweitert webEdition um die objektorientierte Darstellung von Informationen.

Ohne das DB/Objekt-Modul ist es notwendig, alle Informationen an Dokumente zu binden. Das heißt beispielsweise, dass die Angabe einer Adresse auf zwei verschiedenen Seiten auch an zwei Stellen gepflegt werden muss.
Man erhält eine Redundanz, die eine zentrale Datenhaltung erschwert, doppelte Pflege bedingt und fehleranfällig ist.

Die Dokumentenorientierung, wie Anwender sie gewohnt sind, hat also ihre Grenzen, wenn man viele verschiedene Datenobjekte (Adressen, Veranstaltungen usw.) gleicher Datenstruktur auszuwählen und zu pflegen hat.

Das DB/Objekt Modul erlaubt, Inhalte komfortabel und in verschiedenen Varianten mehrfach zu nutzen.

Die Funktionen im Überblick

  • zentrale Datenhaltung
  • layoutfreie Informationsobjekte
  • freie Zuordnung der Informationsobjekte
  • Auswahl der Informationsobjekte im Frontend
  • Portalmanagementfunktion
  • Trennung von Content und Layout
  • freie Wahl zwischen Dokumenten- und Objektorientierung

Anwendungsbeispiele

Verwaltung von Adressen oder Kontakten

Man definiert eine Klasse "Adressen" mit allen Angaben, die man wünscht. Jetzt können die Redakteure beliebige Adressen einpflegen. Diese Adressen kannst Du in verschiedenen Listviews ordnen (nach PLZ, Metadaten, Nachnamen usw.). Für verschiedene Bereiche, z.B. Internet und Intranet, kannst Du jetzt zwei verschiedene Vorlagen definieren und diese Adresse im jeweiligen Bereich mit der jeweiligen Vorlage anzeigen.
So sind im Intranet alle Informationen zu sehen, wohingegen im Internet nur ein Teil der Informationen dargestellt wird.

Eine Kontaktverwaltung kann nach demselben Prinzip mit angepassten Feldern umgesetzt werden.

Verwalten von Veranstaltungen und Adressen

Ein Beispiel für die relationale Verknüpfung von Objekten ist die Verbindung von Veranstaltungen und Adressen.
Du hast eine Redaktion, die täglich neue Veranstaltungen veröffentlicht. In der Objektklasse "Veranstaltungen" hast Du über den Feldtyp Objekt eine Verknüpfung zu der Objektklasse "Adressen" definiert. Es gibt immer neue Veranstaltungen, aber die Veranstaltungsadressen bleiben gleich.

Der Redakteur hat jetzt die Möglichkeit, nach dem Einpflegen einer neuen Veranstaltung eine der im Datenbank-/Objektmodul bereits enthaltenen Adressen auszusuchen und der neuen Veranstaltung zuzuweisen. Geschieht eine Änderung an dieser Adresse, bleibt immer alles aktuell.

Bilddatenbank

Eine kleine Bilddatenbank lässt sich ebenfalls mit dem Datenbank-/Objektmodul realisieren. Man erstellt eine Objektklasse "Bilder", in die man über die verschiedenen Feldtypen ein Thumbnail des Bildes, das eigentliche Bild oder einen Link auf das eigentliche Bild (wenn man große Grafiken nicht in die Datenbank ziehen möchte) sowie alle Schlagwörter und beschreibende Texte definiert.
Über die Objektlistviews kann man jetzt in dieser kleinen Bilddatenbank suchen und sich verschiedene Beschreibungen und Thumbnails anzeigen lassen, bzw. das eigentliche Bild downloaden.

Publikationendatenbank

Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Bilddatenbank. Man hat Publikationen in verschiedenen Formaten (*.doc, *.pdf usw.). Man definiert ein Objekt, in dem man alle Beschreibungen und Metadaten dieser Publikationen sowie einen Downloadlink definiert. Über die Objektlistviews können nun diese Publikationen gesucht und heruntergeladen werden.

Zentrale Newsverwaltung

Hier kann man sich zusätzlich zu den Objekten den Scheduler zu Hilfe nehmen, in dem man alle News als Objekt verwaltet und so einen genauen Überblick hat, welche Nachrichten insgesamt enthalten sind, welche noch nicht veröffentlicht sind, welche gerade online sind und welche nicht mehr live sind.

Portalmanager

Angenommen, Du hast unter einer Domain drei verschiedene Portale laufen. Jedes dieser Portale ist ein definierter Bereich in webEdition. Die Redakteure der einzelnen Bereiche können jetzt News, Informationen und Artikel für ihren Bereich als Objekte erstellen. Bei Objekten, die Du den anderen Bereichen zur Verfügung stellen möchtest, kannst Du einen zusätzlichen Arbeitsbereich wählen - der vorher während der Klassendefinition mit fester Vorlage festgelegt wurde - und somit einem Redakteur eines anderen Bereiches dieses Objekt zur Verfügung stellen. Der Redakteur des anderen Bereiches kann jetzt durch einen einfachen Klick dieses Objekt auch für seinen Bereich nutzen.